Chronik des Heimatvereins Benteler e.V.


Gründungsdatum: 25. Februar 1935; hervorgegangen aus dem Verein ehemaliger landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen Langenberg, Benteler, Mastholte und Bokel.
Motto: "Von der Bauernkultur zur Dorfgemeinschaft"
Gründungsvorsitzender: Franz Osthoff
Erster Heimatfilm: 1959 durch Hubert Laumeier vorgestellt
Neuer Vorsitzender: 1964 Walter Benteler
Heimatstube: 1969 durch Hauptlehrer Josef Schmidt gegründet; zunächst ein Raum in der Schmeddingschule, dann bei Willi Neitemeier, 1985 bis 2004 am Stukendamm im ehem. Ladenlokal Laumeier. heute: Vornholzstr. 5   (ehemalige Möbelfirma Schröder).
Neuer Vorsitzender: seit 25. März 1985 Willi Osthoff
Alter Dreieckstein: Vom Kreishaus am 15. September 1985 Rückkehr in die Feldflur bei Helfgerd.
Neuer Vorstand:      Antonius Handing, seit 15.03.2002 Vorsitzender

Anita Benteler, Stellvertreterin   
Ernst Gerdes, Schriftführer (seit 2004 Franz Jawurek)
Susanne Rüting, Kassenwartin
Heinz Askemper, Wanderwart
Monika Unkrüer, Archivarin
Silvio Braunholz, Natur- und Umweltwart
Lene Kerlin u. Ursula Schnitker, Kassenprüferinnen

Feste jährl. Veranstaltungen:
Generalversammlung mit Essen und Vortrag etc.
Plattdeutscher Gesprächskreis (neu seit 2012)
Fahrradtour am 1. Mai
Abendgeschichtsfahrt im Juni
Jahresausflug als Tagesfahrt im August
Schnadgang im Winter
Mitgliederzahl: ca. 330
Dachverband: Westfälischer Heimatbund
Im Jahr 2002 erstmalige Teilnahme am Kreiswettbewerb:  "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft"
Ehrenvorsitzende: Willi Osthoff; geboren am 30.08.1931 (2006: 75 Jahre alt); Nach dem Tod seines Vaters Franz Osthoff am 21.04.1964 trat er am 21.10.1964 in den Heimatverein Benteler ein, wurde 1975 zum stellvertr. Vorsitzenden und 1985 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er hatte dieses Amt 17 Jahre inne und wurde am 15.03.2002 zum Ehrenmitglied ernannt.  Am 11.03.2005 wählten die Mitglieder ihn zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins Benteler.
Im Jahr 2005: erneute Teilnahme am Kreiswettbewerb: "Unser Dorf hat Zukunft". Benteler erhält einen Sonderpreis für die beispielhafte Erhaltung und Renovierung der Heiligenhäuschen.
01. Oktober 2006: Der neue "St.-Antonius-Brunnen" auf dem Kirchplatz wird wird der Öffentlichkeit präsentiert. Künstler Willi Koch meißelte ein sehenswerte Wasserauffangbecken, welches auf der Vorderseite den Schriftzug St.-Antonius trägt. An der Seite prangt das Wappen der Gemeinde.

Die historische kupferne Küchenschwengelpumpe ist ein Erbstück des aus Benteler stammenden Pfarrers Johannes Askemper.

03. Juni 2007: Nach langen Jahren ohne eigenes Zuhause kann der Heimatverein Benteler endlich wieder in eine Heimatstube einladen. Die ehemaligen Büroräume der Firma Schröder an der Vornholzstraße in Benteler beherbergen etwa über 2000 Exponate und dokumentieren anhand

einzelner Gerätschaften die Geschichte des Ortes. Bislang wurde der Treppenaufgang mit anschließendem Flur sowie drei Räume ausgestattet. Bereits am Rande der Vornholzstraße wird der Besucher mit einer großen Hinweistafel auf die Heimatstube aufmerksam gemacht. Der Weg zu den einzelnen Räumlichkeiten ist dann mit Arbeitsgeräten aus alter Zeit dekoriert. Da steht zum Beispiel im Freien ein alter Schleifstein, anschließend bilden Gerätschaften früherer Jahre Spalier und geleiten den Besucher in die obere Etage. Der Flur ist mit sakralen Gegenständen ausgefüllt, deren Darstellung dem Heimatverein am Herzen liegt. Im ersten und zweiten Raum sind jene Dinge untergebracht, die der Hausfrau vergangner Tage nützlich waren. Dazu gehören Kleingeräte, Porzellan, eine Herdmaschine und Möbel. Im dritten Zimmer kommt die Landwirtschaft zu Geltung. Strohschneider, Flachs-bearbeitungsgeräte, Kartoffelpflug, Harken, Forken und vieles mehr. Besichtigungsmöglichkeiten bestehen an jedem letzten Sonntag im Monat oder nach telefonischer Absprache mit Antonius Handing oder Anita Benteler unter Telefon 05248/609276 bzw. 609368

Oktober 2008: Erneute Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Für die Besichtigungs-kommission standen Fahrräder bereit. Eindrucksvolle Ziele bildeten das Pfarrheim "Antoniusglocke", das Sportzentrum und der Schützenplatz, die Kolpingstraße als schönster Straßenzug, der Spielplatz in naturverbundener Gestaltung an der Neuzeller Straße, das unter dem Blickpunkt regenerativer Energien, Ökologie und energiesparender  Maßnahmen gestellte Bauen, das Naturzentrum an der Grundschule, das Spielmannszugheim und der Gräftehof Leo Benteler. Das "grüne Klassenzimmer" im Natur-Idyll an der Schmeddingschule hatte die Jury dann offensichtlich überzeugt: Bei der Preis-verleihung in Bockhorst durfte die Delegation aus Benteler einen Sonderpreis für diesen schmucken Flecken an der Liesborner Straße in Empfang nehmen.
September 2009: Die Pfarrgemeinde St. Antonius Benteler schaut auf das 150-jährige Bestehen ihres Kirchweihfestes zurück.  Die Entstehung der ersten Kirche ist in Geschichtsbüchern eingehend dokumentiert. Den Bewohnern der Bauernschaft Benteler war keine Anstrengung zuviel, um ein eigenes Gotteshaus zu bekommen, mussten sie doch bei wichtigen Anlässen wie Taufen, Hochzeiten und hohen Feiertagen in benachbarte Wadersloh bzw. nach Mastholte und Langenberg fahren.
Im August 1856 konnte schließlich mit dem Bau einer Kapelle nach den Plänen des Oelder Baumeisters von Mangel begonnen werden. Nach dreijähriger Bauzeit und der kräftigen Mithilfe der Bewohner konnte das Gotteshaus durch Bischof Johann Georg Müller  geweiht werden. Pfarrer Schulte Elte war der erste Pastor in Benteler. Im Jahr 1913 erfolgte die Grundsteinlegung für die Erweiterung um eine Querschiff und den großen Turm an der Ostseite, was der Kirche ihr heutiges  Aussehen verlieh.